"der bergdoktor"

mit einem an wand oder decke installierten heftchenregal hat
P. Hase 1988 dem klassiker der schundromane, dem "bergdoktor", eine skulpturale neue heimat geschaffen. die romanheftchen sind (in ihrer schlanken, an wolkenkratzerarchitektur erinnernde ästhetik) fest in das objekt eingeklebt nicht mehr brauchbar, erfahren aber durch ihre ungewohnte, neue rolle eine postmortale belebung. (der bergdoktor, installation von P. Hase, oktober / november 1988, 19 x 14 x 6 cm, spanplatte / romanheftchen, von der heydt-museum, wuppertal a.d. wupper, personalkantine)